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Nur in den Sommermonaten Juli und August kann Japans Wahrzeichen,
der Berg Fuji, erklommen werden. Die restlichen zehn Monate des Jahres bedeckt Schnee den 3.776 Meter hohen Berg,
was ihn aus der Ferne stets so malerisch erscheinen lässt. In dieser Zeit wird der Aufstieg nicht empfohlen,
doch wenn man sich für die Besteigung im Sommer entscheidet, ist weder eine besondere Ausrüstung noch Himalaya-Erfahrung
erforderlich. Es reichen festes Schuh-werk, warme Kleidung und Handschuhe sowie etwas Ausdauer und Kondition.
Wer wie die Japaner einmal den Sonnenaufgang auf dem Fuji-Gipfel erleben möchte, bricht am Tag vorher auf und quartiert sich über
Nacht in einer der ein-fachen Herbergen mit Matratzenlager kurz vor oder am Gipfel ein. Der grandio-se Sonnenaufgang am nächsten
Morgen entschädigt für den fehlenden Komfort und die circa sechs- bis achtstündige Mühe des Aufstiegs. Doch der Mt. Fuji bietet
nicht die einzige Möglichkeit zum Bergsteigen in Japan. Über 80 Prozent der Landfläche besteht aus Gebirgen und herrlichen
Naturlandschaften, in de-nen sich zahlreiche Nationalparks und malerische heiße Quellen befinden.
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